Glossar
HPLC (Hochleistungsflüssigkeitschromatographie)
HPLC (Hochleistungsflüssigkeitschromatographie) ist die analytische Goldstandard-Technik zur Messung der Peptidreinheit. Sie funktioniert, indem eine gelöste Probe durch eine mit Partikeln der stationären Phase gepackte Säule geleitet wird; verschiedene Verbindungen wandern aufgrund ihrer chemischen Wechselwirkungen mit der stationären Phase unterschiedlich schnell und werden beim Eluieren über die UV-Absorption (typischerweise bei 214 nm für Peptidbindungen) detektiert. Das resultierende Chromatogramm zeigt einzelne Peaks; die Reinheit wird als Peakfläche der Zielverbindung im Verhältnis zur Gesamtpeakfläche berechnet. Für forschungsreine Peptide gilt ≥98 % HPLC-Reinheit als akzeptierter Mindestschwellenwert, was bedeutet, dass ≤2 % des detektierten Materials Verunreinigungen, Abbauprodukte oder Synthese-Nebenprodukte sind.
Verwandte Peptide: Alle Aevitas-Peptide sind mit ≥98 % HPLC verifiziert.
Teil des Aevitas-Peptid-Glossars.