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Kupferpeptid

Ein Kupferpeptid ist ein kurzes Peptid, das Kupfer(II)-Ionen bindet und transportiert und das Metall als aktiven Kofaktor für die Signalgebung in Gewebereparatur und antioxidativer Abwehr nutzt. Das bekannteste Kupferpeptid ist GHK-Cu (Kupfer-Tripeptid-1, 340 Da), doch die Kategorie umfasst auch AHK-Cu und andere kupferbindende Sequenzen. Kupferpeptide wirken primär als Trägerpeptide: Das von ihnen gelieferte Kupfer ist ein notwendiger Kofaktor für Lysyloxidase (die Kollagen und Elastin vernetzt) und Superoxiddismutase (ein zentrales antioxidatives Enzym). In der topischen Forschung werden Kupferpeptide für Kollagensynthese, Hautdichte, Wundheilung und follikuläre Signalgebung untersucht — Kupfer hemmt zudem die 5-alpha-Reduktase, das für den anlagebedingten Haarausfall zentrale Enzym. Ihre topische Wirksamkeit hängt von Molekulargewicht und Formulierung ab, da das Stratum corneum die meisten Moleküle über ~500 Da ausschließt (Bos & Meinardi, 2000, PMID: 11168751).

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Teil des Aevitas-Peptid-Glossars.