Glossar
GHK-Cu (Kupfer-Tripeptid-1)
GHK-Cu (Kupfer-Tripeptid-1) ist ein natürlich vorkommendes kupferbindendes Tripeptid — Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin, komplexiert mit Kupfer(II) — mit einem Molekulargewicht von 340 Da für das Peptid. 1973 erstmals von Loren Pickart aus menschlichem Plasma isoliert, hat GHK eine extrem hohe Affinität zu Kupfer und bildet spontan den biologisch aktiven GHK-Cu-Komplex. Die Plasma-GHK-Konzentration sinkt von etwa 200 ng/mL mit 20 Jahren auf etwa 80 ng/mL mit 60 Jahren (Pickart & Margolina, 2018, PMID: 29987172). Als Trägerpeptid liefert es Kupfer — einen Kofaktor für Lysyloxidase und Superoxiddismutase — und reguliert die Kollagentypen I, III und VI hoch, was seinen Einsatz als das am besten untersuchte topische Peptid für Hautdichte, Faltenreduktion und Wundreparaturforschung stützt. Seine Größe von 340 Da liegt unterhalb der ~500-Da-Absorptionsgrenze des Stratum corneum und macht es relativ gut für die topische Anwendung geeignet.
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Teil des Aevitas-Peptid-Glossars.