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KPV (Lysin-Prolin-Valin)

KPV (Lysin-Prolin-Valin) ist ein C-terminales Tripeptidfragment des alpha-Melanozyten-stimulierenden Hormons (alpha-MSH), das für seine antiinflammatorische Aktivität in Haut- und Darmgewebemodellen untersucht wird. Die KPV-Sequenz behält die antiinflammatorische Wirkung des Mutterhormons ohne dessen pigmentierende (melanozytenstimulierende) Wirkung bei und wirkt intrazellulär, indem sie die proinflammatorische NF-kB-Signalgebung herunterreguliert und die Zytokinfreisetzung verringert. In der topischen und lokalisierten Forschung wird KPV für Wundheilung, Hautentzündung und barrierebezogene Endpunkte untersucht, nicht für die Kollagensynthese, was es von Trägerpeptiden wie GHK-Cu unterscheidet. Als kleines Tripeptid ist es ein Kandidat für die topische Anwendung, doch wie bei allen topischen Peptiden bestimmt die Penetration durch das Stratum corneum (~500-Da-Grenze) die gelieferte Dosis. KPV wird nur zu Forschungszwecken geliefert.

Verwandte Leitfäden: Topische Peptide (Pillar) · Wirken topische Peptide

Teil des Aevitas-Peptid-Glossars.