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Glossar

VEGF (vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor)

VEGF (vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor) ist eine Familie von Signalproteinen, die die Angiogenese anregen — die Bildung neuer Blutgefäße aus bestehender Gefäßstruktur. VEGF-A, die primäre in der Gewebereparatur untersuchte Isoform, bindet VEGFR-2 (KDR) auf Endothelzellen und löst Proliferation, Migration und Gefäßbildung aus — die drei Prozesse, die im heilenden Gewebe neue Kapillaren erzeugen. In der Peptidforschung ist die VEGF-Hochregulation ein zentraler Mechanismus sowohl für BPC-157 (das VEGF-A in Sehnen- und GI-Reparaturmodellen kräftig induziert) als auch für GHK-Cu (das die VEGF-A-Genexpression in Wundheilungsmodellen hochreguliert). Die Angiogenese ist für die Gewebereparatur unerlässlich, da neue Kapillaren Sauerstoff und Nährstoffe liefern und entzündliche Trümmer aus Verletzungsstellen abtransportieren.

Verwandte Peptide: BPC-157 · GHK-Cu

Teil des Aevitas-Peptid-Glossars.